In unserer
Praxis
Entfernung
von Haut- und Schleimhautveränderungen
In
Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) entfernen
wir mit dem Radiowellen-Skalpell schonend gutartige Hautveränderungen
wie Warzen, Leberflecken, Feuermale, Verhornungen und
Narben.
Lymphknotenentfernungen
am Hals
Verkleinerungen
der Nasenmuscheln mit Radiowellen
Durch
Allergien, chronischen Nasentropfenmissbrauch oder ohne erkennbare
Ursache können die Nasenmuscheln anschwellen und die Nasenatmung
stören. Dies kann zu Schnarchen oder lästiger Mundatmung
mit Folgeerkrankungen führen.
Durch eine neuartige Technik können die vergrößerten
Muscheln schleimhautschonend verkleinert werden. Der Eingriff ist
in örtlicher Betäubung schmerzfrei durchführbar.
Operationen
zur Behandlung des Schnarchens
Schnarchen kann viele Ursachen haben:
- Vergrößerte
Mandeln (Tonsillektomie)
- Behinderte
Nasenatmung (Septumplastik)
- Vergrößertes
Gaumensegel und Zäpfchen
- Vergrößerter
Zungengrund
Bei den zwei
letztgenannten Veränderungen kann durch die Somnoplastie
(Fa. Curative)
einer neuartigen Operationstechnik, risikoarm eine Volumenreduktion
und damit Verbesserung der Atmung im Schlaf erzielt werden.
Hierbei wird eine wärmeerzeugende, temperaturgesteuerte Radiowellensonde
in die vergrößerten Organe eingebracht und wiederholt
mehrere Minuten belassen. Dadurch entsteht eine innere Straffung
der Gewebe. Ein Zusammenfallen des Rachenraums kann dadurch behoben
werden.
In der Tagesklinik
Söflingen führen wir folgende Operationen durch:
Ohrmuschelkorrektur
(plastische Operationen)
Entfernung
der Rachenmandel (Adenotomie)
Bei behinderter
Nasenatmung im Kindesalter bzw. bei Belüftungsstörungen
des Mittelohrs ist es erforderlich, die störende Rachmandel
(„Polypen“) zu entfernen.
Die Entfernung
erfolgt in Vollnarkose über den Mund-Rachenraum. Der Eingriff
dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Das Risiko einer Nachblutung ist
äußerst gering.
Oft wird
der Eingriff mit Trommelfellschnitten (Paracentese) kombiniert um
eine hörmindernde Schleimansammlung (Paukenerguss) zu beseitigen.
Die Schnitte verheilen in der Regel nach 1 Woche.
Bei wiederkehrenden Paukenergüssen kann eine Dauerbelüftung
der Mittelohren über Silikonröhrchen notwendig sein. Die
Röhrchen werden 1 bis 2 Jahre belassen und können ohne
weitere Operation wieder entfernt werden.
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In unserer Belegabteilung
an der Donauklinik
Neu-Ulm führen wir folgende Operationen durch:
Mandelentfernung
(Tonsillektomie) in Vollnarkose
Bei wiederholter
Entzündung der Gaumenmandeln (Angina) oder bei starker, atmungsbehindernder
Vergrößerung (Hyperplasie) kann es erforderlich sein,
die Gaumenmandeln zu entfernen. Dies geschieht in aller Regel in
Vollnarkose. Dabei werden die Mandeln aus ihren Gaumenbetten ausgelöst
. Es verbleiben offene Wundbetten, die in seltenen Fällen erneut
bluten können. Daher muss der Eingriff mit einem 4-5 tägigen
stationären Aufenthalt verbunden werden.
Begradigung
der Nasenscheidewand (Septumplastik)
Bei behinderter
Nasenatmung durch eine Nasenscheidewandverkrümmung kann
durch eine operative Begradigung eine Verbesserung der Nasenluftpassage
erreicht werden. Gegebenenfalls kann dies auch mit einer Verkleinerung
der Nasenmuscheln kombiniert werden. Die Operation dauert etwa
1
Stunde. Danach wird die Nase für 2 Tage tamponiert. Während
dieser Zeit ist ein stationärer Aufenthalt sinnvoll. Nach
der Entfernung der Tamponaden erfolgt die Nachbehandlung in unserer
Praxis.
Nasennebenhöhlenoperationen
Wenn konservative
Behandlungsmethoden fehlschlagen, können operative Maßnahmen
an den Nasennebenhöhlen (Kieferhöhle, Stirnhöhle
Keilbeinhöhle, Siebbeinzellen) erforderlich sein.
Hierbei werden,
nach vorheriger Röntgendiagnostik (Computer-Tomographie) störende
Verengungen und Schleimhautpolypen endoskopisch durch die Nase abgetragen.
Der Eingriff dauert etwa 1 Stunde und wird in Volllnarkose durchgeführt.
Gelegentlich ist eine Tamponade für 1 bis 2 Tage erforderlich.
Nach Entfernung der Tamponade erfolgt die Entlassung und weitere
Nachbehandlung in der Praxis.
Oft wird der Eingriff mit einer Begradigung der Nasenscheidewand
kombiniert.
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